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Ursula Krütt - Bockemühl

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News

Seite: 2

Am 2021-05-26 08:13:26 von Ursula Krütt-Bockemühl

96 Prozent der Geimpften haben schon nach erster Dosis Antikörper

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-studie-96-prozent-der-geimpften-haben-schon-nach-erster-dosis-antikoerper-a-67075bba-da46-4b62-9ff6-cbaabb665d91?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE



Am 2021-05-19 13:18:01 von Ursula Krütt-Bockemühl

Kombi-Impfung schützt wohl sehr effektiv

https://www.spektrum.de/news/astrazeneca-biontech-kombi-impfung-schuetzt-wohl-sehr-effektiv/1874710?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE



Am 2021-05-19 12:18:11 von Ursula Krütt-Bockemühl

Behörde äußert sich zu Vitamin D und Covid-19

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/behoerde-aeussert-sich-zu-vitamin-d-und-covid-19-125699/



Am 2021-05-19 11:36:11 von Ursula Krütt-Bockemühl

Corona-Impfungen: Ohne Vertrauen kommen wir nicht ans Ziel

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Kommentar-Corona-Impfungen-Ohne-Vertrauen-kommen-wir-nicht-ans-Ziel-id59699641.html



Am 2021-05-14 11:15:56 von Ursula Krütt-Bockemühl

Langzeiteffekte einer COVID-19-Erkrankung

Mögliche langfristige Auswirkungen einer Erkrankung an Covid-19 – sog.

Long Covid - wird Prof. Dr. med. Christian Taube, Direktor der Klinik für Pneumologie an der Ruhrlandklinik, in seinem Vortrag auf dem virtuellen Symposium Lunge schildern.

COVID-19 ist eine sehr komplexe Erkrankung, die die verschiedensten Organsysteme betreffen kann – am häufigsten die Lunge, wobei es nicht nur zu einer Schädigung der Lungenzellen, sondern auch der Gefäßzellen

(Endothelzellen) kommen kann. Dabei zeigt sich teilweise auch das Bild eines akuten Lungenversagens. Des Weiteren können andere Organsysteme wie z. B. Herz, Niere, das Immunsystem und auch das zentrale Nervensystem von einer COVID-19-Erkrankung betroffen sein.

Selbst wenn die akute Erkrankung an Covid-19 Patienten bereits abgeklungen ist, können noch längerfristige Beschwerden und Probleme über Wochen oder sogar Monate hinweg auftreten und die Betroffenen erheblich einschränken und belasten. Dieses „Long-COVID-Syndrom“ ist noch nicht gut definiert, aber als mögliches Problem erkannt worden.

Wichtigste Risikofaktoren für einen langfristigen Verlauf (d.h.

Beschwerden mehr als 28 Tage nach einer COVID-Infektion) sind offenbar die Schwere der Symptome und die Anzahl der betroffenen Organsysteme.

Bei jüngeren Patienten waren häufiger Frauen betroffen, wohingegen bei älteren Patienten die Geschlechterverteilung nicht unterschiedlich war.

Auch Patienten, die mit einem leichten Verlauf die COVID-19-Erkrankung im häuslichen Umfeld überstanden haben, können längerfristig noch Beschwerden aufweisen. Dabei sind bei vielen der Patienten in den funktionellen Untersuchungen (Lungenfunktion, Blutgasanalyse) wie auch in den bildgebenden Untersuchungen (Computertomographie der Lunge) keine Veränderungen nachweisbar. Trotzdem berichten die Patienten glaubhaft über Atembeschwerden und eine Atemnot unter Belastung, die häufig mit einer Erschöpfung (Fatigue) kombiniert ist.

Die häufigsten Symptome, die bei Long-COVID-Syndrom genannt werden, sind Erschöpfung/Müdigkeit (Fatigue), Atembeschwerden unter Belastung, Husten, Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Nervenstörungen, Depressionen und Angststörungen sowie Schlafstörungen.

Mögliche Therapieansätze richten sich nach den hauptsächlich betroffenen Organsystemen. Bei Patienten mit pulmonalen Beschwerden ohne Nachweis einer lungenfunktionellen Einschränkung kann durchaus eine Atemphysiotherapie hilfreich sein. Im Rahmen einer vorliegenden vorherrschenden Müdigkeitssymptomatik (Fatigue) sollten insbesondere zu Beginn Belastungssituationen vermieden werden, dann ist ein langsam gesteigertes Training sinnvoll.

Aktuell laufen mehrere Projekte, um auch die Ursachen für mögliche „Long-COVID-Verläufe“ zu erforschen. In den nächsten Monaten werden wir sicherlich noch sehr viel dazulernen, um mögliche Risikopatienten frühzeitig zu entdecken und auch, um unsere Behandlungsmöglichkeiten für diese Beschwerdesymptomatik deutlich zu verbessern.

Quelle: Vortrag von Prof. Dr. med. Christian Taube, Direktor der Klinik für Pneumologie an der Universitätsmedizin Essen – Ruhrlandklinik, in einem online-Vortrag auf dem Symposium Lunge am 4.9.2021 - Anfragen bezüglich des Symposiums richten Sie bitte an:

Organisationsbüro Symposium-Lunge: Heike und Jens Lingemann

Email: symposium-org@copd-deutschland.de

Telefon: 02324 - 999 959

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Symposium-Lunge 2021

https://www.copd-deutschland.de/symposium-2021

 



Am 2021-05-13 11:20:07 von Ursula Krütt-Bockemühl

Studie zeigt, welche Vorerkrankungen Risiko für schweren Covid-19-Verlauf erhöhen

https://www.focus.de/familie/eltern/frauenmedizin/adipositas-copd-covid-19-darmkrebs-diabetes-lungenkrebs-prostatakrebs-wie-stark-erhoehen-bestimmte-vorerkrankungen-das-corona-risiko_id_13284179.html



Am 2021-05-07 12:33:42 von Ursula Krütt-Bockemühl

Covid-19-Impfstoffe: Wirksamkeit im Vergleich

https://www.aponet.de/artikel/covid-19-impfstoffe-wirksamkeit-im-vergleich-1-23940



Am 2021-05-07 12:30:34 von Ursula Krütt-Bockemühl

Telemedizin ermöglicht Spirometrie zu Hause

https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Halbe-Million-Euro-fuer-haeusliche-Lungenfunktionspruefung-im-Norden-419345.html



Am 2021-05-07 12:28:16 von Ursula Krütt-Bockemühl

Corona und Übergewicht

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_87806548/corona-und-uebergewicht-ab-diesem-bmi-steigt-wohl-das-erkrankungsrisiko.html



Am 2021-05-03 13:06:33 von Ursula Krütt-Bockemühl

Ausbreitung der Coronavirus-Varianten: Das Virus ist gekommen, um zu bleiben

https://www.businessinsider.de/wissenschaft/coronavirus-varianten-das-virus-ist-gekommen-um-zu-bleiben-a/



Am 2021-04-30 14:32:25 von Ursula Krütt-Bockemühl

Über den Schutz vor Corona und die Behandlung von Covid - Symposium Lunge

Wie man sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 schützen und wie Covid-19 behandelt werden kann, erläutert Dr. Thomas Voshaar vom Lungen-und Thoraxzentrum Nordrhein im Krankenhaus Bethanien Moers in einem online-Vortrag auf dem Symposium Lunge am 4.9.2021.

Das Virus SARS-CoV-2 ist insbesondere darauf spezialisiert, in menschliche Zellen der Atemwege bzw. der Lunge einzudringen. Dies geschieht vor allem über den sogenannten ACE-Rezeptor, der sich vor allem in der Nase, der Nasennebenhöhlen und im gesamten Tracheobronchialbereich sowie in den Lungenbläschen (Alveolen) findet.

Das Virus dringt also in bestimmte Zellen der Atmungsorgane ein, vermehrt sich dort und wird dann wieder freigesetzt, indem wir es  mit der normalen Atmung wieder abatmen.

Diese Freisetzung des Virus wird durch Sprechen, Singen oder Schreien noch verstärkt. Die außerordentlich kleinen Tröpfchen, in denen sich die Viren bei der Abatmung aus unseren Lungen befinden, sind so klein (ca.

0,2-0,4 µm), dass sie sehr lange in der Luft in der Schwebe bleiben und sich z. B. mit der Dauer des Aufenthaltes in einem Raum stärker anreichern und so bei anderen Menschen mit der Atmung aufgenommen werden. So gelangen die Viren von Mensch zu Mensch und verbreiten sich sehr rasch. Insbesondere können sie so auch nahezu ungehindert mit der Atmung direkt und in hoher Konzentration in die Lunge gelangen. In einem solchen Fall werden die Menschen besonders schnell und schwer krank!

Hat man den Ausbreitungsmechanismus (Virustransmission) verstanden, so wird auch sofort klar, weshalb wir alle in Innenräumen einen wirksamen Mundschutz tragen sollten. Darüber hinaus sollten wir uns mit fremden Menschen so wenig wie möglich in Innenräumen aufhalten und wenn nur so kurz wie möglich. Darüber hinaus hilft eine intensive Lüftung oder sogenannte Luftreinigungsgeräte. Letztlich kommt es darauf an, durch diese Maßnahme die Virusmenge in der uns umgebenden Luft zu reduzieren, damit es zu keinen weiteren Infektionen kommt.

Derzeit gehen wir davon aus, dass etwa 500 bis 2000 Viren nötig sind, um einen Menschen krank zu machen. Jede Form von Verdünnung der Viruskonzentration in unserer Umgebungsluft ist also hilfreich, um weitere Infektionen zu verhindern. Im Außenbereich gibt es kaum Infektionen, da der Raum um uns herum natürlich unbegrenzt ist und durch die geringsten Luftbewegungen (Wind) die Aerosole sehr rasch verteilt werden. Im Außenbereich reicht es, einen gewissen Abstand von z. B. eine Armlänge einzuhalten.

Bei der Behandlung von Covid-19 stehen zahlenmäßig schwere Virus-Lungenentzündungen im Vordergrund. SARS-CoV-2-Viren können auch zu Veränderungen im Blutgefäßsystem führen und die Entwicklung von Thrombosen und Lungenarterienembolien begünstigen. Es können aber auch praktisch alle anderen Organe wie z. B.  die Nieren, das Herz, die Leber und auch die Haut und das Gehirn befallen sein.

Bei ausgedehnten Lungenentzündungen kommt es zu einer erschwerten Sauerstoffaufnahme (Hypoxämie). Bei vielen Patienten reicht es, hier mit einer Sauerstoffgabe gegenzusteuern. Andere Patienten benötigen vorübergehend eine Atemunterstützung z. B. durch eine CPAP- oder eine

nicht- invasive Beatmungstherapie (NIV-Therapie).

Wissenschaftlich umstritten ist nach wie vor, wann Patienten mit einer schweren Virus-Lungenentzündung intubiert und künstlich (invasiv) beatmet werden müssen. In unserer Klinik gehen wir davon aus, dass eine Intubation und maschinelle Beatmung unbedingt so lange wie eben möglich vermieden werden muss, da die Komplikationen bei einem solchen Vorgehen überwiegen und die Sterblichkeit sehr hoch ist.

Die wichtigste Maßnahme im Pandemiemanagement ist ohne jeden Zweifel die Impfung möglichst vieler Menschen in möglichst kurzer Zeit! Solange nicht der größte Teil der Menschen geimpft ist, findet das Virus weiterhin Wirte für seine Vermehrung und auch Gelegenheit für Mutationen. Angesichts der noch sehr eingeschränkten medizinischen Behandlungsmöglichkeiten sind Vermeidung einer Infektion, Impfungen und die Vermeidung einer Intubation zur Beatmung die wichtigsten Maßnahmen zur Senkung der Sterblichkeit.

Quelle: Vortrag von Dr. Thomas Voshaar vom Lungen-und Thoraxzentrum Nordrhein im Krankenhaus Bethanien Moers in einem online-Vortrag auf dem Symposium Lunge am 4.9.2021

Anfragen bezüglich des Symposiums richten Sie bitte an:

Organisationsbüro Symposium-Lunge

Heike und Jens Lingemann

Email: symposium-org@copd-deutschland.de

Telefon: 02324 - 999 959

 

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Symposium-Lunge 2021

https://www.copd-deutschland.de/symposium-2021

 

Wie man sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 schützen und wie Covid-19 behandelt werden kann, erläutert Dr. Thomas Voshaar vom Lungen-und Thoraxzentrum Nordrhein im Krankenhaus Bethanien Moers in einem online-Vortrag auf dem Symposium Lunge am 4.9.2021.

 

Das Virus SARS-CoV-2 ist insbesondere darauf spezialisiert, in menschliche Zellen der Atemwege bzw. der Lunge einzudringen. Dies geschieht vor allem über den sogenannten ACE-Rezeptor, der sich vor allem in der Nase, der Nasennebenhöhlen und im gesamten Tracheobronchialbereich sowie in den Lungenbläschen (Alveolen) findet.

Das Virus dringt also in bestimmte Zellen der Atmungsorgane ein, vermehrt sich dort und wird dann wieder freigesetzt, indem wir es  mit der normalen Atmung wieder abatmen.

Diese Freisetzung des Virus wird durch Sprechen, Singen oder Schreien noch verstärkt. Die außerordentlich kleinen Tröpfchen, in denen sich die Viren bei der Abatmung aus unseren Lungen befinden, sind so klein (ca.

0,2-0,4 µm), dass sie sehr lange in der Luft in der Schwebe bleiben und sich z. B. mit der Dauer des Aufenthaltes in einem Raum stärker anreichern und so bei anderen Menschen mit der Atmung aufgenommen werden. So gelangen die Viren von Mensch zu Mensch und verbreiten sich sehr rasch. Insbesondere können sie so auch nahezu ungehindert mit der Atmung direkt und in hoher Konzentration in die Lunge gelangen. In einem solchen Fall werden die Menschen besonders schnell und schwer krank!

Hat man den Ausbreitungsmechanismus (Virustransmission) verstanden, so wird auch sofort klar, weshalb wir alle in Innenräumen einen wirksamen Mundschutz tragen sollten. Darüber hinaus sollten wir uns mit fremden Menschen so wenig wie möglich in Innenräumen aufhalten und wenn nur so kurz wie möglich. Darüber hinaus hilft eine intensive Lüftung oder sogenannte Luftreinigungsgeräte. Letztlich kommt es darauf an, durch diese Maßnahme die Virusmenge in der uns umgebenden Luft zu reduzieren, damit es zu keinen weiteren Infektionen kommt.

Derzeit gehen wir davon aus, dass etwa 500 bis 2000 Viren nötig sind, um einen Menschen krank zu machen. Jede Form von Verdünnung der Viruskonzentration in unserer Umgebungsluft ist also hilfreich, um weitere Infektionen zu verhindern. Im Außenbereich gibt es kaum Infektionen, da der Raum um uns herum natürlich unbegrenzt ist und durch die geringsten Luftbewegungen (Wind) die Aerosole sehr rasch verteilt werden. Im Außenbereich reicht es, einen gewissen Abstand von z. B. eine Armlänge einzuhalten.

Bei der Behandlung von Covid-19 stehen zahlenmäßig schwere Virus-Lungenentzündungen im Vordergrund. SARS-CoV-2-Viren können auch zu Veränderungen im Blutgefäßsystem führen und die Entwicklung von Thrombosen und Lungenarterienembolien begünstigen. Es können aber auch praktisch alle anderen Organe wie z. B.  die Nieren, das Herz, die Leber und auch die Haut und das Gehirn befallen sein.

Bei ausgedehnten Lungenentzündungen kommt es zu einer erschwerten Sauerstoffaufnahme (Hypoxämie). Bei vielen Patienten reicht es, hier mit einer Sauerstoffgabe gegenzusteuern. Andere Patienten benötigen vorübergehend eine Atemunterstützung z. B. durch eine CPAP- oder eine nicht- invasive Beatmungstherapie (NIV-Therapie).

Wissenschaftlich umstritten ist nach wie vor, wann Patienten mit einer schweren Virus-Lungenentzündung intubiert und künstlich (invasiv) beatmet werden müssen. In unserer Klinik gehen wir davon aus, dass eine Intubation und maschinelle Beatmung unbedingt so lange wie eben möglich vermieden werden muss, da die Komplikationen bei einem solchen Vorgehen überwiegen und die Sterblichkeit sehr hoch ist.

Die wichtigste Maßnahme im Pandemiemanagement ist ohne jeden Zweifel die Impfung möglichst vieler Menschen in möglichst kurzer Zeit! Solange nicht der größte Teil der Menschen geimpft ist, findet das Virus weiterhin Wirte für seine Vermehrung und auch Gelegenheit für Mutationen. Angesichts der noch sehr eingeschränkten medizinischen Behandlungsmöglichkeiten sind Vermeidung einer Infektion, Impfungen und die Vermeidung einer Intubation zur Beatmung die wichtigsten Maßnahmen zur Senkung der Sterblichkeit.

Quelle: Vortrag von Dr. Thomas Voshaar vom Lungen-und Thoraxzentrum Nordrhein im Krankenhaus Bethanien Moers in einem online-Vortrag auf dem Symposium Lunge am 4.9.2021

Anfragen bezüglich des Symposiums richten Sie bitte an:

Organisationsbüro Symposium-Lunge, Heike und Jens Lingemann

Email: symposium-org@copd-deutschland.de

Telefon: 02324 - 999 959

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Symposium-Lunge 2021

https://www.copd-deutschland.de/symposium-2021

 



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